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9  Tipps für einen erholsamen Schlaf in den Sommermonaten

9 Tipps für einen erholsamen Schlaf in den Sommermonaten

Geschrieben von: Kuttin Betten Team

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Lesezeit 4 min


Endlich Sommer! Lange Tage, laue Abende, Badesee statt Büro. Eigentlich die schönste Zeit des Jahres. Wäre da nicht dieses eine Problem: Die Hitze macht uns nachts zu schaffen. Wir wälzen uns von einer Seite auf die andere, die Bettdecke landet am Boden und an Tiefschlaf ist kaum zu denken.

Dabei ist gerade im Sommer erholsamer Schlaf besonders wichtig, denn die langen, aktiven Tage verlangen unserem Körper einiges ab. Im folgenden Artikel haben wir 9 erprobte Tipps zusammengestellt, mit denen Sie auch in der heißesten Sommernacht gut schlafen.

1. Die richtige Schlaftemperatur

Beginnen wir gleich mit dem Naheliegenden - die richtige Schlaftemperatur. Prinzipiell empfehlen wir eine Raumtemperatur zwischen 16 und 20 Grad für einen optimalen Schlaf. Mehr dazu in unserm Blog Artikel 12 Tipps für einen Schlaf wie auf Wolke 7.

Die 16-20 Grad sind im Sommer natürlich leichter gesagt als getan.
Wer keine Klimaanlage hat (und das betrifft in Österreich nach wie vor die Mehrheit), kann mit einem Ventilator zumindest für Luftbewegung sorgen. Ein kleiner Trick: Stellen Sie eine Schüssel mit Eiswürfeln vor den Ventilator. Die angeblasene Luft wird so merklich kühler.

2. Richtig Lüften

Abgesehen von Ventilator und Klimaanlage bleibt dann wohl nur noch das Lüften. Und das wird, auch wenn es simpel klingt, erstaunlicherweise sehr oft falsch gemacht:  Lüften Sie Ihr Schlafzimmer erst am späten Abend oder in den frühen Morgenstunden, wenn die Außentemperatur deutlich gesunken ist. Tagsüber sollten Fenster und idealerweise auch Rollläden oder Vorhänge geschlossen bleiben, um die Hitze draußen zu halten. 

3. Leichte Sommerdecke statt Bettdecke weglassen

Viele greifen im Sommer zum radikalen Mittel und schlafen ganz ohne Decke. Das ist aber keine gute Idee, denn unser Körper kühlt in der zweiten Nachthälfte ab und wir wachen dann oft frierend auf. Die bessere Lösung: Eine leichte Sommerdecke, die gerade genug wärmt, ohne einen Hitzestau zu erzeugen. Unsere Hefel Sommerdecke Wellness Vitasan ist dafür ein gutes Beispiel: Dank der speziellen Hohlfaser-Füllung ist sie besonders leicht und atmungsaktiv, das Baumwoll-Feinsatin Gewebe fühlt sich auf der Haut angenehm kühl an. Und für Allergiker besonders interessant: Die Vitasan-Faser wirkt aktiv gegen Hausstaubmilben und ist bei 60 Grad waschbar.

Mindestens genauso wichtig ist die Bettwäsche selbst. Synthetische Materialien wie Polyester stauen Wärme und Feuchtigkeit und sorgen für ein unangenehm klebriges Schlafgefühl. Greifen Sie stattdessen zu Bettwäsche aus natürlichen Fasern wie Leinen, Baumwolle oder Seersucker. Leinen hat dabei besonders gute kühlende Eigenschaften und fühlt sich auf der Haut angenehm frisch an. In Kombination mit einer leichten Sommerdecke entsteht so ein Schlafklima, das auch bei 30 Grad Außentemperatur angenehm bleibt.

4. Die Matratze macht den Unterschied

Ein Punkt, den viele unterschätzen: Die Matratze spielt gerade im Sommer eine entscheidende Rolle. Denn wer auf einer schlecht belüfteten Matratze liegt, schwitzt automatisch mehr, egal wie dünn die Decke ist.

Besonders gut für heiße Sommernächte eignen sich Naturlatex Matratzen. Die offenzellige Struktur von Naturlatex sorgt für eine hervorragende Luftzirkulation und kann Feuchtigkeit optimal aufnehmen und wieder abgeben. Das Resultat: Ein spürbar kühleres und trockeneres Liegegefühl, selbst in tropischen Nächten. Wer also generell zum nächtlichen Schwitzen neigt, für den kann eine Naturlatex Matratze ein echter Gamechanger sein.

Unsere meistverkaufte Latexmatratze Johannes ist mit ihrem 7-Zonen-System ein gutes Beispiel dafür, wie sich natürlicher Schlafkomfort und optimale Belüftung verbinden lassen. Welcher Matratzentyp am besten zu Ihnen passt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Matratzen Vergleich.

5. Leicht essen, besser schlafen

Dieser Tipp gilt eigentlich das ganze Jahr über, im Sommer aber ganz besonders: Schwere, fettige Mahlzeiten am Abend belasten den Körper mit Verdauungsarbeit und erzeugen zusätzliche Wärme. Setzen Sie stattdessen auf leichte Kost wie Salate, Fisch oder Gemüse und essen Sie idealerweise mindestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen. Ihr Körper wird es Ihnen danken, indem er schneller in den Ruhemodus findet.
Die große Grillerei spät am Abend ist also leider nicht unbedingt ideal - insbesondere wenn auch noch ein paar kalte Bier zu viel konsumiert werden...

6. Vorsicht mit Alkohol

Ein kühles Bier im Gastgarten, ein Spritzer auf der Terrasse – Alkohol gehört für viele zu einem gelungenen Sommerabend dazu. Was die wenigsten wissen: Alkohol hilft zwar beim Einschlafen, stört aber massiv die Schlafqualität in der zweiten Nachthälfte. Der Körper ist mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt, was zu häufigerem Aufwachen, weniger Tiefschlaf und verstärktem Schwitzen führt. Gerade an ohnehin schon warmen Sommernächten eine denkbar schlechte Kombination. Wer gut schlafen möchte, sollte daher mindestens 3 Stunden (oder meiner persönlichen Erfahrung nach eher mindestens 6 Stunden) vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr trinken oder an besonders heißen Tagen ganz darauf verzichten.

7. Lauwarm duschen statt eiskalt

Der Griff zur eiskalten Dusche liegt im Sommer nahe, ist aber kontraproduktiv. Denn kaltes Wasser bewirkt, dass sich die Blutgefäße verengen und der Körper anschließend wieder Wärme produziert, um seine Temperatur zu regulieren. Besser: Eine lauwarme Dusche etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen. Die leichte Erwärmung der Haut fördert die Wärmeabgabe und der Körper kühlt danach sanft ab, was das Einschlafen erleichtert.

8. Schlafrhythmus beibehalten

Im Sommer verlocken lange Abende dazu, später ins Bett zu gehen und am Wochenende deutlich länger zu schlafen. Unser zirkadianer Rhythmus, also unsere innere Uhr, kommt dadurch aber ordentlich durcheinander. Experten sprechen hier vom sogenannten "sozialen Jet Lag". Versuchen Sie daher auch im Sommer, möglichst zur gleichen Zeit schlafen zu gehen und aufzustehen. Ihr Körper wird es Ihnen mit besserem Schlaf danken.

9. Die Schlafumgebung optimieren

Zu guter Letzt: Denken Sie ganzheitlich an Ihre Schlafumgebung. Ein aufgeräumtes, minimalistisch eingerichtetes Schlafzimmer wirkt beruhigend und einladend. Naturmaterialien wie Massivholzbetten aus Zirbe oder Kernbuche tragen zu einem angenehmen Raumklima bei, da echtes Holz Feuchtigkeit reguliert und keine Schadstoffe abgibt. Wer möchte, kann mit einer geeigneten Zimmerpflanze wie der pflegeleichten Schwiegermutterzunge zusätzlich für bessere Luftqualität sorgen. Welche Pflanzen sich besonders gut fürs Schlafzimmer eignen, haben wir in unserem Pflanzen-Ratgeber zusammengefasst.

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